Damen- und Herrenmannschaft gelingt Klassenerhalt in der 2. Bundesliga

Ein Bericht in der Westdeutschen Zeitung:

Die Freude bei den Wuppertaler Golfern war riesig, denn sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft bleiben in der 2. Bundesliga. „Dies gelang zum dritten Mal in Folge mit ausgeglichenen Leistungen beider Mannschaften beim Heimspiel“, sagt Damen-Trainer Morgan D’Arcy. Der Weg zum Klassenerhalt gestaltete sich bei den Damen aber sehr holprig. Sie hatten mit den schweren Bedingungen zu kämpfen. „Obwohl der Platz in tollem Zustand war, war das Spiel auf dem harten und trockenen Boden sehr schwierig. So konnte ich den Heimvorteil nicht nutzen“, kommentiert Alexandra Kölker aus dem Damenteam ihren Kampf mit den äußeren Bedingungen. Mit ihrem Ergebnis von +15 war sie sehr unzufrieden. „So schlecht habe ich selten gescored“, lautete ein weiterer Kommentar zu ihrer Leistung.

Dennoch lagen die Damen nach den Einzeln mit einem Gesamtergebnis von +39 nur einen Schlag hinter Düsseldorf auf Platz zwei. Der direkte Konkurrent aus Brandenburg lauerte allerdings nur drei Schläge hinter dem GCBL auf dem dritten Platz, so dass die Entscheidung erst bei den Vierern fiel. Larissa Skodda, die eine 75 (+3) spielte und Catja Ciurko, der sogar eine Par-Runde (72) gelang, spielten die beiden mit Abstand besten Runden der Damen-Konkurrenz.

Trainer D’Arcy hob hervor, dass die intensive gemeinsame Trainingsarbeit beider Mannschaften vor dem letzten Spieltag zu den guten Runden beigetragen hat. „Insgesamt ist bei uns der Teamgeist sehr wichtig. Viele Spielerinnen und Spieler sind schon seit der Jugend hier, zudem sind die Mannschaften sehr jung“, sagt D’Arcy. Am Nachmittag musste dann in den Vierern die Entscheidung fallen, wer mit den Damen des GC Langenhagen absteigen würde. Die Langenhagenerinnen lagen mit einem Gesamtergebnis von +66 bereits mehr als 20 Schläge zurück.

Bei den Vierern hatten die Wuppertalerinnen die Nase vorn, spielten insgesamt +13 und verteidigten so mit einem Gesamtergebnis von +52 den 2. Platz hinter den Düsseldorferinnen (+47), während die Brandenburgerinnen mit +28 auf insgesamt +70 kamen.

Bei den Herren waren es vor allem Team-Captain Ralf Geilenberg (70/-2) und Jens Geweke (73/+1), die dafür sorgten, dass ihre Mannschaft nach den Einzeln mit +22 auf Platz zwei, knapp hinter Essen-Heidhausen (+19) lagen. Kontrahent Club zur Vahr lag mit +35, nicht nur 13 Schläge zurück, sondern auch lediglich auf dem vierten Platz. So wurde das Ergebnis von Justus Heilmann, der einige Bälle weit jenseits der Bahnen gespielt hatte und am Ende eine 86 (+14) spielte, zur Nebensache, denn die 86 wurde zum Streichresultat.

Bei den Vierern kämpften sich die Wuppertaler sogar noch an Essen-Heidhausen heran, deren Mannschaft mit dem letzten Putt und einem Gesamtergebnis von +32 den Sieg sicherstellte. Nur einen Schlag dahinter kamen die Wuppertaler ins Clubhaus. „Besonders die 70 (-2) von Ben Marckmann und Jens Geweke war absolut herausragend“, wie Trainer Marc Delmas hervorhebt. Es war die beste Runde aller 20 Vierer. Einen Grund dafür sieht der Trainer im Trainingsfleiß. „Die Jungs trainieren vier- bis fünfmal in der Woche und erarbeiten sich dort die guten Ergebnisse“, sagte Delmas.

Insgesamt waren die Wuppertaler die ausgeglichenste Mannschaft, denn Thomas Georg Schmidt und Tom Westenberger kamen mit einer 79 (+7) und David Distelkamp und Ralf Geilenberg mit einer 78 (+6) ins Clubhaus. „Besonders stolz macht mich, dass in unserem Team so viele Jugendspieler spielen“, sagte Geilenberg. Während sich die Wuppertaler über Platz zwei freuten, belegten die Bremer Konkurrenten mit 17 Schlägen Rückstand auf die Gastgeber den vierten Platz.

Quelle: WZ

Text: Lars Haß; Bild: Andreas Fischer